Dienstag, 31. Juli 2007

Risiken heimlicher Online-Durchsuchungen

Wie heise berichtet, warnt TeleTrusT vor Risiken heimlicher Online-Durchsuchungen:

In die Phalanx der Kritiker heimlicher Online-Durchsuchungen hat sich nun auch der Verein zur Förderung vertrauenswürdiger IT-Infrastrukturen TeleTrusT eingereiht. "Technologien zum Ablauschen von gesicherten Verbindungen oder zum Online-Ausspähen von Daten auf Rechnern beispielsweise mittels 'Trojanischer Pferde' zerstören sämtliche Ansätze zur Absicherung des Internets und der angeschlossenen Endgeräte", hält der Geschäftsführer der Erfurter Interessensvereinigung, Günther Welsch, in einem Positionspapier fest. Solche bewusst in die IT-Infrastrukturen beziehungsweise in Hard- oder Software eingefügten Hintertüren oder Schwachstellen lassen sich dem Experten zufolge "nicht dauerhaft geheim halten und würden alsbald selber von Kriminellen und Terroristen genutzt, um Schäden zu verursachen". Statt mehr Sicherheit und Freiheit zu gewinnen, würden diese beiden Grundwerte auf diese Weise abgebaut. ...

Weise Worte! Schade nur, dass diese angesichts der militanten Beratungsresistenz des doch eigentlich so dringend beratungsbedürftigen OSM wohl auch wieder ungehört verhallen werden.

Kommentare:

Hony hat gesagt…

Weise Worte - wohl wahr. Dennoch nichts neues für jeden Computernutzer der sich auch nur im Ansatz mit seiner Sicherheit im Internet beschäftigt. Leider nutzen einige unsere lautesten Volksvertreter selbst nicht einmal Email. Das ist dann Aufgabe der Sekretärin.

SaarBreaker hat gesagt…

Wohl wahr. Aber wie "hony" schon geschrieben hat, auch nichts neues. Schon im März/April haben viele Blogger - darunter auch ich - vor eben diesen Gefahren gewarnt... Das Ergebnis kennen wir alle!

doppelfish hat gesagt…

Auch die Rufe des CCC verhallen ungehört. Da ist doch eine gewisse Beratungsresistenz im Spiel, meint man.