Dienstag, 24. Juli 2007

„Polizeiüberwachung" des Internets - ziemlich sinnlos

Wie SPON berichtet, haben die in der Praxis tätigen Ermittler schon lange erkannt, was der OSM, BKA-Chef Ziercke, Haudrauf Beckstein und andere von keiner tatsächlichen Fachkenntnis belastete Internet-Theoretiker nach wie vor nicht einsehen wollen. Fazit:

Egal, ob es darum geht, Päderasten zu erwischen, Pläne für künftige Terroranschläge zu erkennen oder Amokläufer rechtzeitig auszumachen: In einem als "Verschlusssache - Nur für den Dienstgebrauch" - eingestuften Bericht hat das Bundeskriminalamt (BKA) jetzt eine ernüchternde Generalbilanz der deutschen Polizeistreifen im Internet gezogen. Man müsse erkennen, dass eine Überwachung "allenfalls ansatzweise durchführbar ist". Einziges Ziel könne sein, "die Entstehung völlig rechtsfreier Räume zu unterbinden".

Im Ergebnis als ermittlungstaktisch ebenso hoch effektiv wie die tolle Vorratsdatenspeicherung. Den vorerwähnten Herrschaften und anderen Theoretikern gesetzlicher Regelungen, einer „Internetpolizei" und ähnliche Unfugs sehr zur Lektüre empfohlen! (ohne tatsächliche Hoffnung auf Einsichten und Erkenntnisse)

Kommentare:

Jens Ferner hat gesagt…

Ihr lernt es doch nie :) Sinn der ganzen Aktionen ist nicht, die Sicherheit zu erhöhen, sondern das Sicherheitsgefühl der Bürger, nicht zuletzt im Sinne eines Imagegewinns. Genau deswegen ist es auch kein Widerspruch, dass die CDU mehr Wählerstimmen gewinnt und die Wähler der CDu die höchste Kompetenz bei der Inneren Sicherheit einräumen.

J. Melchior hat gesagt…

He, he, he, wir wissen es, nur der OSM & Konsorten anscheinend nicht - und viele Bürger wohl auch nicht.