Montag, 28. Mai 2007

Google - Vorsicht mit dem Datenhamster !

GMX.net berichtet:

„EU-Experten zweifeln an Googles Datenschutz

Google speichert bis zu zwei Jahre lang die Suchen seiner Nutzer - jede Anfrage ist theoretisch zurückzuverfolgen. Jetzt ziehen EU-Experten und -Kommission dieses Vorgehen in Zweifel, auch in den USA läuft ein Verfahren. Der Konzern rechtfertigt sich.
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Google speichert zu jeder Suchanfrage die IP-Adresse, von der aus die Anfrage gestellt wurde - woraus man Schlüsse auf den Nutzer ziehen kann. Lange Zeit wurde die IP-Adresse unbefristet gesichert. Erst vor Wochen stellte der Konzern auf eine Lagerfrist von ein bis zwei Jahren um. Eine unabhängige Expertengruppe der EU fordert jetzt Aufklärung über dieses Vorgehen. Denn möglicherweise verstoße Google trotz des verkürzten Speicher-Zeitraums gegen EU-Datenschutzgesetze, bemängelt die sogenannte Artikel-29-Gruppe in einem offenen Brief an Google. In der Gruppe arbeiten Datenschutzexperten aus der EU zusammen, Vorsitzender ist der deutsche Datenschutzbeauftragte Peter Schaar.
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Google verteidigte heute die Speicherung von Nutzerdaten. Peter Fleischer, zuständiger Experte des Konzerns, sagte, die Daten würden aus Sicherheitsgründen und zur Verbesserung der Suchmaschine benötigt. Google habe jedoch von sich aus beschlossen, die bei einer Suche gewonnenen Daten nach 18 bis 24 Monaten zu löschen."


Jede Anfrage theoretisch ein bis zwei Jahren zurückzuverfolgen - toll, oder? Es dürfte wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit sein, bis der Oberschnüffelminister mit der Bitte um „Amtshilfe" bei Google vorstellig wird. :-(

Kommentare:

derhans hat gesagt…

Autsch, was ist das, vorratsdatenspeicherung 2.0?

Don Pepone hat gesagt…

Vielleicht hat Google ja ausreichend Charakter und läßt den außer Rand und Band geratenen Schäuble vor der Tür stehen... ach, ich hasse Wunschdenken!

Anonym hat gesagt…

und ich wundere mich auch immer, warum sich meine Webhistory immer wieder selbst aktiviert...