Freitag, 30. November 2007

"Einladerdatei" - Ein neues Schnüffelprojekt

Diese unsere (?) Regeierung wird nicht müde, immer neue Dateien zu erfinden, in denen das Volk verdatet werden kann. Nun soll also eine „Einladerdatei" geschaffen werden, wie taz berichtet:

Wer einen visumpflichtigen Ausländer nach Deutschland einlädt, soll künftig in einer speziellen Datei gespeichert werden. Darauf haben sich das von der CDU geführte Innenministerium und das von der SPD geführte Auswärtige Amt verständigt, berichtet der sozialdemokratische Innenpolitiker Michael Hartmann. "Wir sind ein weltoffenes Land, aber wir müssen auch den Visamissbrauch durch Schleuser und Menschenhändler verhindern", sagte er der taz. ...
Die neue Einlader-Datei soll vor allem Viel-Einlader identifizieren, weil davon ausgegangen wird, dass Schleuser immer wieder mit den gleichen Personen zusammenarbeiten.

... und auf diese Art natürlich auch böse Terroristen ins Land holen, wäre noch zu ergänzen, denn:

Die Einlader-Datei dient zwar in erster Linie der Kontrolle der Einwanderung. Aber auch Polizeibehörden und Geheimdienste werden voraussichtlich Zugriff erhalten.

(Link gefunden im JurBlog)

Kommentare:

corax hat gesagt…

Tja, da ergiebt das hier ja so richtig einen Sinn, oder?

http://www.mdr.de/fakt/5039509.html

Pax

corax hat gesagt…

Haha, OT,

grad einen Hinweis von Hugo B. im lawblog gelesen: Schaeuble Anagramm hier: http://tinyurl.com/39mcta

Bitte weitersagen, Nomen est Omen oder so. :-)

Pax