Sonntag, 10. Februar 2008

Al Quaida-Krypto

tecchannel berichtet:

Verschlüsselung bis 2048 Bit
Al Quaida verbessert eigen gestrickte Verschlüsselungs-Software
Sicherheitsfirmen haben bestätigt, dass die eigen entwickelte Kryptographie-Software der Al Quaida verbessert wurde. Die Unterstützergruppe Al Ekhlaas verbesserte laut networkworld.com die selbst entwickelte Kryptographie-Software „Mujahideen Secrets 2". Diese würde derzeit an die Mitglieder der Al Quaida verteilt. Die neue Software unterstützt zum Beispiel Chat-Kommunikation. Die Vorgängerversion konnte das nicht, sagte Paul Henry von Secure Computing. Mujahideen Secrets 2 könne außerdem Binärdateien verschlüsseln, welche dann als ASCII-Text in Foren gestellt werden können.

Womit ein Hauptargument für die Online-Schnüffelei, nämlich der Zugriff auf „feindliche Daten" vor deren Verschlüsselung, wohl widerlegt sein dürfte - jedenfalls was die Mitglieder dieses Vereins angeht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bitte fallen Sie nicht auf derlei unsinnige Meldungen herein.
Lesen Sie stattdessen diesen fundierten Artikel bzgl. dieser Software:
http://blog.kairaven.de/archives/1505-Was-fuer-Mudschahedingeheimnisse!.html

Ein Gegenargument gegen die "Online-Schnüffelei, nämlich der Zugriff auf 'feindliche Daten' vor deren Verschlüsselung" ist derlei Software gerade nicht, denn exakt um diese Szenarien geht es den Befürwortern ja.

Anonym hat gesagt…

Wie Bruce Schneier http://www.schneier.com/blog/archives/2008/02/mujahideen_secr_1.html bereits herausstellt, gibt es gute, kostenlose Verschluesselungssoftware seit 15 Jahren. Binaerdaten in ASCII zu uebersetzen (uuencode?) gibt es auch seit langen.

Die deutsche "Online Schnüffelei" will ja unter anderem mit Trojanern die Tastatureingaben abfangen. Und das waere vor der Verschluesselung (oder bei Eingabe des Passwortes)